Wieder einmal war es so weit: Die junge Selbsthilfe DOA HRM feierte Silvester! Dieses Mal führte uns der Weg in den weit entfernten Osten, ins schöne Elbflorenz, alias Dresden. Wer unsere Silvester-Events schon mal erlebt oder zumindest davon gehört hat, dem könnten kleine Veränderungen aufgefallen sein. Zum einen fand das Event dieses Mal vom 30.12.25 – 02.01.2026 statt und zum anderen bestand das Orgateam aus zwei Frauen: Laura von DOA Sachsen und Caro von DOA HRM!
Nun der Reihe nach: Am 30.12. reisten 30 Silvester-lustige Personen aus ganz Deutschland an und checkten erstmal in der Location ein. Danach lief die gesamte Truppe zum Dresdener Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche, der sogar noch bis ins neue Jahr hinein geöffnet war. Dort verstreuten sich alle, wohin die Nase führte. Ein paar blieben direkt am Eingang beim Glühwein und Knoblauchbaguette-Stand hängen, andere trieb es erstmal quer über den Platz, um alle möglichen Leckereien abzuchecken. Für den ersten Abend gab es ein lockeres Programm und alle konnten tun, wonach ihnen nach der langen Anreise der Sinn stand.
Am nächsten Morgen ging es früh los: Dresden wollte nun auch bei Tageslicht erkundet werden! Die altbekannte Schneckenjagd stand an. Überraschenderweise verlief der Großteil der Schneckenjagd im munteren Schneetreiben, teils mit waagerechtem Schnee voll ins Gesicht. Während der eine vor Begeisterung permanent stehen blieb und sich an dem lustigen Wirbeln der Schneeflocken erfreute oder direkt die Leute mit Schneebällen bewarf, fror es den anderen doch recht schnell. Spontan kehrten wir nach der Schneckenjagd im Café an der Frauenkirche ein und stärkten uns, die Auswahl an Leckereien war groß. Nachdem alle gut gesättigt und aufgewärmt waren, ging es allzu bald schon zum Bowling, wo jeder sein sportliches Können unter Beweis stellen durfte. Wie immer gab es hier einige Bowling-Asse, die gnadenlos abräumten. Dennoch hatten alle Spaß und es war ein geselliges Beisammensein, bevor der Countdown zum Silvester-Abend startete. Zurück im Hostel war nur wenig Zeit, um sich für den Abend aller Abende frisch zu machen, warm anzuziehen – denn es war kalt und der Abend sollte lang werden! – und aufzubrechen zum alljährlichen Restaurantbesuch. Dieses Mal fanden wir uns bei „Hans im Glück", einem leckeren Burgerladen ein. Schon auf dem Weg dorthin wurde in der Altstadt immens viel geböllert, v.a. mitten auf den Straßen, wo die Passanten durchliefen. Dennoch war das Abendessen ruhig und wir blieben bis 23:30 Uhr im Warmen. Dann gings raus in die Kälte und der Weg sollte uns zur anderen Seite der Elbbrücke führen, damit wir einen schönen Blick auf die Altstadt und das darüber abgefeuerte Feuerwerk hätten. Doch der Plan ging leider nicht so ganz auf… Kurz vor der Elbbrücke, mitten in der riesigen Menschenmenge, standen ein paar (man kann´s nicht anders sagen) Idioten und schossen wie wild Feuerwerkskörper und nicht unbedingt legale Böller durch die Gegend. Dadurch wurde die Gruppe ungewollt gespalten, ein Teil schaffte es in dem Getümmel noch rüber, ein anderer kleiner Teil der Gruppe blieb auf der Altstadt-Seite der Elbbrücke zurück. Dennoch konnten beide Gruppen das Feuerwerk genießen. Der Abend klang für einige noch gemeinsam in einer spontan aufgesuchten Bar aus, andere hatten von der krassen Böllerei genug und wollten lieber im Hostel weiterfeiern. So konnte jeder den Start ins neue Jahr nach seinen Vorlieben gestalten.
Am nächsten Morgen schliefen wir aus – dennoch schafften es fast alle zum Frühstück! – und brachen zur Therme in Bad Schandau auf. Dafür ging es per Zugfahrt durch die malerische sächsische Schweiz, unter anderem vorbei an der berühmten Bastei, von der sogleich aus dem Zug heraus munter Fotos geschossen wurden. Für heute waren nur Entspannung und ein gemütliches Programm angesagt! Der Großteil der Gruppe ließ sich nur allzu gerne in den warmen Wasserbecken der Therme, bevorzugt im Liquid Sound-Becken, beblubbern. Das Besondere und auch Schöne hier war, dass es ein Ruhebecken war, wir aber dennoch fröhlich plaudern konnten, denn Gebärdensprache ist doch eher visuell als laut. Ein paar weniger Thermenbegeisterte erkundeten nochmal Dresden und verbrachten so den ruhigen Neujahrstag. Auch an diesem Abend ging es zum allgemeinen Abschluss gemeinsam ins Restaurant, dieses Mal wieder in die altbekannte L´Osteria. Am nächsten Morgen konnten alle weitestgehend frisch ausgeruht und gut gestärkt die Heimreise antreten, der Kater vom Silvesterabend wurde in der Therme ausgeschwitzt. 😊 Mit einem Abschlussfoto und vielen Abschiedsumarmungen ging unser Silvester-Event im Osten Deutschlands dem Ende zu.
Bis bald mal wieder und ein gesundes Jahr 2026 an alle! 😊
Caro
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